CureVac stellt auf der J.P. Morgan Healthcare Conference in San Francisco unternehmerische Meilensteine und Ausblick auf 2018 vor

  • CureVac plant die klinische Testung von vier neuen mRNA-Produktkandidaten in 2018
  • Erweiterung der mRNA-Herstellungskapazität und führende IP-Position ermöglichen Produktentwicklungen in einem breiten Indikationsspektrum


Tübingen, Deutschland / Boston, Massachusetts / San Francisco, Kalifornien, 10. Januar 2018 – Das biopharmazeutische Unternehmen CureVac AG, Pionier in der Entwicklung mRNA-basierter Vakzine und Therapeutika, hat heute auf der J.P. Morgan 36th Annual Healthcare Conference in San Francisco seine Hauptmeilensteine für das Jahr 2018 vorgestellt. So plant das Unternehmen unter anderem die klinische Testung von vier neuen mRNA-Produktkandidaten, die dem Schutz vor Infektionskrankheiten und der Behandlung von Krebs dienen sollen.

„In den letzten Jahren konnten wir bedeutende technologische und klinische Erfolge erzielen, die es uns möglich machen, das volle Potential unserer mRNA-Therapien auszuschöpfen, um das Leben von Menschen in aller Welt zu verbessern“, sagt Dr. Ingmar Hoerr, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender der CureVac AG. „Wir gehen davon aus, dass sich im Laufe des Jahres 2018 sechs unserer Produktkandidaten in der klinischen Entwicklung befinden werden. Erste Zwischenergebnisse aus den Studien könnten schon Ende des Jahres vorliegen. Unsere von Anfang an verfolgte Strategie, einen breiten Patentschutz rund um unsere mRNA-Technologie und Produkte aufzubauen, positioniert uns sehr gut für die erfolgreiche Entwicklung neuartiger Wirkstoffe in vielfältigen Anwendungsgebieten. Wir arbeiten nach wie vor mit Hochdruck an der Weiterentwicklung unserer führenden Technologieplattform mittels neuer Delivery-Formulierungen für mRNA sowie am weiteren Ausbau unserer GMP-Produktionskapazitäten. All dies bringt uns unserem großen Ziel, hochwertige mRNA-Medikamente gegen schwere Krankheiten verfügbar zu machen, einen großen Schritt näher.”

CureVac hat sich für 2018 folgende Ziele gesetzt:

  • Initiierung einer Phase-I-Studie mit einem Tollwut-Impfstoff (RNActive®) mit verbesserter Formulierung: Im Oktober 2017 publizierte CureVac in npj Vaccines vielversprechende präklinische Daten desselben Produktkandidaten. Diese zeigen eine hohe Immunogenität und gute Verträglichkeit des Impfstoffes, der auch im direkten Vergleich mit bereits zugelassenen Impfstoffen sehr gute Ergebnisse zeigen konnte.
  • Start einer Phase-I-Studie mit einem RNActive®-Impfstoff gegen saisonale Influenza
  • Start der klinischen Entwicklung eines Wirkstoffs der RNArt®-Technologie
  • Start der klinischen Entwicklung eines Wirkstoffs der RNAntibody®-Technologie
  • Weiteres Vorantreiben der laufenden Phase-I-Studie mit dem RNA-basierten TLR- und RIG I-Agonisten RNAdjuvant® in der intratumoralen Therapie
  • Erweiterung der Formulierungsmöglichkeiten von Wirkstoffen sowie Identifikation geeigneter Anwendungen für CureVacs firmeneigenes Trägermolekül: Gemeinsam mit Arcturus Therapeutics wird CureVac an neuartigen lipid-formulierten mRNA-Wirkstoffen arbeiten. Zudem wird CureVac 2018 seine eigene produktspezifische Delivery-Formulierung CureVac Carrier Molecule (CVCM) weiterentwickeln und geeignete Anwendungen identifizieren.
  • Ausbau der GMP-Produktionskapazitäten hin zu industriellem Maßstab: 2018 wird CureVac zum ersten Mal in der neuen GMP-III-Anlage mit neuem, auf Midscale-abgestimmtem Prozessdesign mRNA-Chargen herstellen. Die technologisch hochentwickelte Produktionsstätte kann GMP-konforme mRNA für bis zu 10 Millionen Dosen pro Jahr produzieren. Anfang 2017 startete das Unternehmen zudem den Bau eines neuen Gebäudes, in dem der weltweit erste Produktionsprozess für mRNA-Wirkstoffe in industriellem Großmaßstab (GMP IV) entwickelt und aufgebaut werden soll. Der Prozess wir die initiale Marktversorgung mit bis zu 30 Mio. Dosen erlauben.
  • Fortschritte im Rahmen der neuen Kollaborationen:
    - Eli Lilly & Co.: Entwicklung von bis zu fünf Krebsimpfstoffen, die auf Neoantigene verschiedener Tumortypen abzielen
    - CRISPR Therapeutics: bis zu drei gemeinsame in vivo-Programme mit CRISPR-basierten mRNA-Therapien gegen Erkrankungen der Leber
    - Arcturus Therapeutics: gemeinsame Entwicklung von neuartigen, lipid-formulierten mRNA-Wirkstoffen für die Enzymersatz- oder Antikörpertherapie

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